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Danke Hillary !

wer haette das mal gedacht. Einen Tag Extra-Urlaub dank: Hillary C. Also genauer gesagt nicht nur wegen ihr sondern im zusammenhang mit den sicherheitsvorkehrungen fuer sie und alle anderen angereisten zur Montrealer Haiti Konferenz. Selbige wird abgehalten in den heiligen Hallen (bzw. Konferenz-räumlichkeiten) meines Arbeitgebers – der dafuer dann auch gleich mal die bude komplett dicht macht – freier tag fuer alle normalsterblichen !

Ich waere wahrscheinlich sowieso nich durch die sicherheitskontrollen und background checks des secret service gekommen, bei meiner quasirevolutionären jungpioniervergangenheit mit steiler systemkarriere vom knallharten milchgeldeintreiber zum immerhin stellvertretenden gruppenratsvorsitzenden – und schlimmer, … ;-)

zurueck aus Mexiko.
ich hab noch nich ganz begriffen warum man 5 stunden hin und nur 4 stunden zureckfliegt zwischen Montreal und Cancun (1 stunde zeitverschiebung inbegriffen) – aber es ist immer wieder erstaunlich wie man frueh bei minus 10 grad aus dem haus gehen und nachmittags bei plus 25 grad am meer stehen kann …

kleine fotostrecke:

31. dezember 2009. silvesterabend, kurz vor mitternacht, riviera maya: ohne blitzlicht – dafuer mit viel (voll)mondlicht und langer belichtungszeit (wie oft fällt silvester und vollmond eigentlich zusammen ?) und ein bisschen bearbeitung am rechner …

tagsueber war der strand knackevoll (70 prozent ost-kanadier, 20 prozent amis, einige deutsche – und ein paar verirrte (und verwirrte) mexicaners )  – nachts war es etwas leerer –  und muchos romanticos:

klar haben wir auch krass kultur gemacht – und mit einem mietauto (85 USD pro tag inclusive basisversicherung) 2 der bekanntesten maya stätten dort besucht: Coba und Tulum.

Coba is 1600 Jahre alt (oder so) – wir sind stramm durchmarschiert – getreu unserem bewaehrten reisemotto: museen von aussen, berge (und jetzt auch maya-pyramiden) von unten !

tulum war cooler. schon bemerkenwert, was die alten mayaindianersäcke da an die küste gebaut (und dann verlassen) haben:

zurueck in Montreal dann folgendes Bild:

da hilft nur eins: muchos duty-free Tequila !

Turkey Time !

weihnachtsessen in montreal (wie im rest von  nordamerika) heisst: Turkey (Truthahn)-Time ! Oben abgebildet, der orginalvogel von gestern abend, 10kg schwer ohne fuellung – 12 kg mit. keine ahnung wie lange so was dauert zuzubereiten – wie waren eingeladen und konnten uns an den fertigen tisch setzen.

war durchaus lecker – aber bei leibe kein ebenbürtiger Weisswurst mit Sauerkraut Ersatz !!

Am 24. Dezember 1955 klingelt im Continental Air Defense Command Center (spaeter umformiert zum North American Aerospace Defense Command – NORAD) in Colorado das Telefon. Am Apparat: ein Kind das den genauen Aufenthaltsort des Weihnachtsmannes wissen will. Grund war ein Druckfehler in einer Anzeige in einer lokalen Zeitung. Ein Zahlendreher hat dazu gefuehrt, dass in dieser Weihnachtsmannanzeige die Telefonnummer des militaerischen  Luftraumverteidungszentrums angegegben war.

Der Diensthabende, ein Mann namens Oberst Harry Shoup, nahm die eingehenden Anrufe mit Humor (spaeter wurde er dann nur noch der Weihnachtsmann-Oberst genannt) und instruierte seine Mannschaft, die eingehenden Anrufe gewissenhaft zu beantworten.

Damit begann eine Tradition die bis heute anhaelt: Jedes Jahr zu Weihnachten verfolgt das Nordamerikanische Lufverteidigungszentrum den Weihnachtsmann mit Satelittensystemen, Hochleistungsradar und Jet-Fighter.

Tausende Freiwillige sitzen dann dort an den Telefonen um eingehende Anrufe und emails von aller Welt zu beantworten. Die zugehoerige Webseite hat Weihnachten ca. 9 Millionen Besucher, es gehen 12000 emails und 70000 Anrufe ein.  (Eine Kollegin berichtete mir dass sie frueher als kinder immer am radio gehangen haben wo die weihnachtsmann suche  live uebertragen wurde).

Und klar gibts die NORAD ortet den Weihnachtsmann-seite auch auf deutsch: http://www.noradsanta.org/de/index.html

bemerkenswerte und (nicht nur für montreal) typische veränderung im stadtbild: garagenzelte sind sehr beliebt und tauchen überall in grosser anzahl for dem winter auf. (handyfoto)

fotostandort: http://maps.google.ca/maps?f=q&source=s_q&hl=en&geocode=&q=45.481974,-73.578181&sll=45.48199,-73.578335&sspn=0.001023,0.003321&g=45.481974,-73.578181&ie=UTF8&ll=45.481799,-73.578165&spn=0.0085,0.026565&t=h&z=16

mauerfeierlichkeiten

um 11:45 uhr kam der anruf von einem (deutschen) kollegen dass um 12:30 uhr eine kleine feierstunde zur maueroeffnung im centre de commerce mondial stattfindet, an der stelle wo das orginal stueck von der berliner mauer hier in montreal steht. also nix wie hin, so viel patriotismus muss schon sein, schliesslich: ohne 9. November 89 waeren wir jetzt aller wahrscheinlichkeit niemals hier …

die haben dort in diesen passagen tatsaechlich (pemanent)  ein orginales stuck der berliner mauer stehen. dort hatte sich dann ein kleines voelkchen versammelt, leute vom goethe-institut waren da (klar), und der konsul. und natuerlich gab es jede menge ansprachen (ich hatte auch eine rede vorbereitet, bin aber nich nach vorne gelassen woden !).  fuer eine der reden hatten sie sogar eine echtes ex-Neues-Forum mitglied und ost-techno-DJ aufgetrieben (namen hab ich schon wieder vergessen, reiche ich aber noch nach) auf dem (Handy)foto ganz rechts am mikro zu sehen.

touching.

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Faite-vous vacciner.

news_h1n1_MichelleLiu_IMG_3546_small(fast) jeden tag hier derzeit das nummer 1 thema:  die organisation der (freiwilligen) (massenn)grippe A impfung. genauer gesagt: die un-organisation.

die idee der organisatoren: zentrale impfstellen wo man sich zeitlich gestaffelt – hoechste risikogruppen zuerst – die impfung geben lassen kann.

was erst mal ganz vernünftig klingt, hat sich in der praxis als einigermassen bekloppte schildbürgeridee erwiesen.  Eltern (geringe risikogruppe) bringen ihre Kinder und Omas/Opas (beide hohe Risikogruppe) zur impfstelle. stehen ewig an (stunden! Fernsehbericht: eine anstehreihe bestehend aus kinderwagen und rollstühlen: 616 meter).

dann kriegt das kind (und oma/opa) die impfung aber nicht das elternteil (weil geringere risikogruppen noch nich drann sind), was bedeutet, dass das eleternteil noch mal hin muss (wieder stunden anstehen). je nach familienzusammensetzung muss man evtl. sogar 3 mal hin.

nachdem sich aller mehr oder weniger aufgeregt haben, wird jetzt irgendein coupon system eingeführt. ziel: keiner muss länger als 2 stunden warten …

ich weiss gar nich, wie das in deutschland geplant/gedacht ist – gleich mal rueberklicken und nachkieken …

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das foto oben ist (sozusagen auf den meter genau) genau von der folgenden stelle aus (vor 2 wochen) entstanden: (hier anklicken sollte google maps karte an der genauen stelle öffnen)  und zwar wenn man nach links (also westlich) kiekt. wenn man dann in google maps rauszoomt sieht man, dass das eine der breitesten stellen des ST. Lorenz Stroms bei Montreal ist (natuerlich immer noch pipifax zu seiner breite weiter nördlich in quebec, wo man auch nach ner halben stunde  autofährfahrt das andre ufer noch nich mal sieht).

zugegebenermassen tut der verwendete weitwinkel (17mm) das seinige zur perspektive – aber das ist schon übelst wenn man dort steht und richtung stadt kiekt und denkt: ‘und dass ist noch nich mal die ganze breite des flusses weil ich steh auf einem inselstreifen und monreal ist auch noch insel also ist da hinten hinter der stadt noch mal wasser’ .

übrigends:  wie man(n) dahingekommen ist ?  mit’m fahhrad !  krass man(n). was bedeutet, dass der heldenhafte zentralsächsiche wadenmuskel mal kurz angespannt werden muss und kleine brücken zu anderen ufern führen (gegenwind !):

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Kanada: 4.Platz

gestern durch die lokale presse hier gegeistert: Canada belegt auf der Rangliste des UN Human Development Report  2009 den vierten Platz  (Platz 1: Norwegen, Deutschland auf Platz 22, letzter Platz (182) Nigeria).

Grund, sich das ding mal näher anzuschauen.
Dieser ”Entwicklungsstatusreport”  ist im prinzip eine statistische hitparade von bestimmten schlüsselkennzahlen pro land wie zum beispiel analphabetenrate, durchschnittliche lebenserwartung, durchschnittseinkommen, bevölkerungswachstum, inflations-/teuerungsrate,   armutsrate, prozentualer anteil der staatsausgaben fuer bildung, fruchtbarkeitsrate (ohne mist: nennt sich Total fertility rate – births per woman) , frauenanteil in der regierung, kindersterblichkeitsrate, arbeitslosenrate,  usw. usf.

was sie nich beruecksichtigt haben, ist die durchschnittliche handy-kosten-rate hier im land des rostigen ahornblatts. ansonsten wäre Kandada weit, weit

weit

hinten !

Bicycleseit unserem unzug im juli wohnen wir ja nun keine 30 m entfernt von der Montrealer piste bicyclette – dem ueber 500km umfassenden netz von fahrradwegen in und um Montreal – entfernt. also haben wir uns jetzt doch glatt fahrraeder zugelegt ! ich vergess andauernd den markennamen, Yakanumuro oder so – na is ja auch egal, waren jedenfalls im sommerschluss guenstig zu haben (wer kauft sich schon kurz vor den ersten herbstlichen nachtfroesten ein fahrrad …) – dazu noch fette schloesser und schnieke helme – und ab geht die post !

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2 wochen im august

also ich hab den ursprünglichen plan über unseren 2-wöchigen deutschland-polen trip ausführlich zu schreiben – aufgegeben.  das würde etliche seiten füllen. ich mein, wer hätte zum beispiel gedacht gedacht dass man/frau nach 2 jahren kanada das heisseste rafting-action in Leipzig Markleeberg erleben würde !? (foto(s) folgen noch).

auf jeden fall gruessen wir von hier aus noch mal alle schulanfänger, geburtstagskinder und jungvermählten. das waren 2 heisse sommerwochen - und sorry an alle wo wir es nicht geschaft haben vorbeizukommen (oder uns auch nur zu melden) - dass nächste mal !!

liebe gruesse von zurück inaus montreal
D+H

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ein Motorrad made in Canada –  so was (ähnliches) gibts wirklich. na ja, ueber die definition von motorrad kann man sich dabei natuerlich streiten – insbesondere darueber, wieviel räder involviert sein dürfen …

ich hab so ein ding in der tat schon ein paar mal hier auf der strasse gesehen – und hab immer gedacht, dass es ein ami-import ist…  aber denkste. kandische “erfindung” – den motorschlittenvorfahren sieht man dem teil noch deutlich an, find ich …

bombardier-can-am-spyder

nennt sich Can-AM Spider und wird in Kanada von BRP – Bombardier Recreational Products – gebaut.

trehkolesniy-rodster-can-am-spyder-1einstiegsmodell fuer 18.999 CAD (12.400 Euronen)
gruss
ein anonymer MZ fahrer!

… bzw. zumindest eine einzelne träne vergossen, zusammen mit dem porsche eigentuemer der mit zitternder stimme sich am mikrofon VW geschlagen gibt –  und zusammen mit dem scheidenen vorstandsvorsitzenden mit seiner 50 millionen abfindung.

muessen wohl euro sein.  waeren dann also so 77 millionen kanadische dollars. aber er gibt ja 25 millionen euronen fuer die belegschaft  - na also (noch ein träne ! – vor rührung !)

kein problem in Montreal tränen über die wangen deutscher wirtschaftskapitäne fliessen zu sehen – und dass in ziemlich guter qualität auf ziemlich grossen fernsehbildschirmen – bequem per fernbedienung (und nich per tastatur und maus). dank internet und cooler software…

nach jahrelanger “abstinenz” haben wir jetzt wieder eine fernseher. aber anstatt antenne oder satelltenschüssel oder kabel – haben wir einen computer und internet und die obercoole media-center software XBMC (www.xbmc.org) rangestöpselt. damit sind tagesschau, heute journal, kalkofens mattscheibe und deutsche radiosender kein problem – und die fotosammlung kommt auch endlich richtig zur wirkung – auf 42 inch und full 1080pHD 120Hz ( anstatt auf dem computer bildschirm )

aber das beste ist: nich kieken (muessen) was grad kommt – sondern (nur) was und wann mann (und frau) will ;-)

ganz klar: die zukunft des fernsehens heisst: internet und computer.

foto: ZDF heute journal in montrealer wohnung in  internet-miro-download-qualität (http://www.getmiro.com/) auf 42inch LG fernseher unter XMBC (http://www.xbmc.org): – der zukunft des persönlichen media-centers…

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umgezogen…

… sind wir zwar schon eine weile – aber immer noch beim kisten auspacken … ;-)

haben uns also nach 2 jahren mit einem lachenenden und einem weinendem auge vom downtown-penthause in der 19. etage mit atembraubendem (kann man einfach nich anders sagen) rundumblick auf stadt und berg in eine ruhigere und gruenere ecke verzogen: an den lachine canal direkt am atwater market.

von den wesentlichen umzugsstationen eines jeden umzugs (einpacken, um-auspacken, Ikea) gibt es in unserem falle diesmal nur (grottenschlechte) handy fotos als erinnerung:

1. einpacken:

einpacken

2. umpacken:

 umpacken

3. ikea:

 ikea

;-)

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